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Saisonbericht FU16I/P: Eine Saison – zwei Welten

Um eines bereits vorwegzunehmen: Die Hoffnung, dass in dieser Saison weniger «Down’s», dafür mehr «Up’s» im Vergleich zur Vorsaison stattfinden würden, wurde nicht erfüllt. Und dennoch endete die Saison in sportlicher Hinsicht wieder mit einem «Up». 

 

Schwierige Hauptrunde im Herbst

Nachdem unser Team in der Vorsaison 2021/22 nach einer hervorragenden Hauptrunde im Frühling als Tabellenführer den direkten Aufstieg ins Inter geschafft hatte, war uns klar, dass es in dieser Saison schwierig werden könnte, den Interplatz nach der Hauptrunde im Herbst zu verteidigen. In der Inter-Gruppe, in die wir zugeteilt wurden, waren uns noch unbekannte Gegner wie die beiden Teams aus der Westschweiz (SG Vaud Handball und SG Les Mouettes de Genève), was auch weite Reisen für die Auswärtsspiele bedeutete. Zudem waren mit der HSG Aareland Wolves und dem STV Willisau zwei ambitionierte Teams in dieser Gruppe. 

 

Unser Team veränderte sich auch personell, wichtige Teamstützen der Vorsaison mussten altershalber das Team verlassen und wechselten in die FU18, neue Spielerinnen kamen fast keine dazu. Daher sollte unser Team durch Spielerinnen der FU16E unterstützt werden, die in unserem Team für Teileinsätze in Fragen kamen. Zudem durften wir auf die Unterstützung von einzelnen Spielerinnen der SG Oensingen Panthers wie auch vom ATV/KV zählen, beide Vereine sind Partnervereine der HSG Juniorinnen Nordwest. 

 

Zur Vorbereitung auf die Meisterschaft nahmen wir im August 2022 am Oensinger Cup teil und konnten uns dort bereits mit einigen Interteams messen. Am 10. September 2022 starteten wir dann mit dem Auswärtsspiel in Genf in die Meisterschaft, leider setzte es eine klare Niederlage ab. Auch das zweite Spiel zuhause gegen die SG Vaud Handball ging deutlich verloren, beide Spiele zeigten auch die aufkommenden Ambitionen der Westschweizer Teams im Juniorinnenbereich. Und nach der dritten Niederlage gegen den STV Willisau Ende September war uns bewusst, dass wir uns mächtig steigern müssen, falls wir doch noch den Ligaerhalt sichern wollen. Es gab danach Spiele, in denen wir phasenweise mit dem Gegner mithalten konnten, schlussendlich aber das Spiel nach wieder schwächeren Phasen verloren. Am Ende der Hauptrunde war es ein ernüchternder Blick auf die Tabelle, als Letzter der Gruppe stiegen wir wieder in die Promotion ab. Nun ja, trotz Abstieg blieb aber die Zuversicht, dass sich der Saisonverlauf der Vorsaison ja wiederholen lässt und man in der Rückrunde im Frühling wieder zum Siegen zurückfindet.

 

Holpriger Start – erfolgreiches Ende

Leider schienen die Niederlagen der Hauptrunde im Herbst doch tiefere Spuren hinterlassen zu haben. Im Gegensatz zur Vorsaison, in der wir ohne Niederlage in der zweiten Saisonhälfte blieben, setze es gleich zu Beginn der Rückrunde gegen den ebenfalls abgestiegenen TSV Frick eine knappe Niederlage ab. Nach zwei weiteren knappen Niederlagen war den Spielerinnen auch der Frust anzusehen, denn spielerisch konnten wir ohne Probleme mithalten oder waren gar besser, aber am Ende fehlte die Zuversicht und letzte Konsequenz, diese Spiele für sich zu entscheiden.

 

Den Umschwung schafften wir dann endlich an einem Spiel zur ungewohnten Zeit, mit dem Spiel gegen den HC Vikings Liestal an einem Donnerstag Abend. Es schien so, als würde sich das Team den Frust von der Seele schiessen, ein deutlicher Sieg war die Folge. Endlich! In den nächsten Spielen war dann eine ganz andere Einstellung feststellbar, die Zuversicht und auch Freude war zurück, aber auch der Biss. Man entschied auch hart umkämpfte Spiele für sich, so wie das Rückspiel gegen den TSV Frick, als man mit nur acht Spielerinnen den damaligen Tabellenführer bezwang. Nun schien sich doch noch zu bestätigen, was wir uns erhofft und auch in der Vorsaison erlebt hatten, das Team blieb bis zum Ende der Rückrunde ohne Niederlage, siegte in sieben Spielen in Folge und stand am Ende der Rückrunde an der Tabellenspitze. Es war ein versöhnliches Ende der Saison, sportlich war der erste Tabellenplatz am Ende der Saison ein toller Erfolg!

 

Nun wird dieses Team geschlossen in die FU18P übertreten, fast alle Spielerinnen müssen aufgrund ihres Jahrgangs nächste Saison eine Alterskategorie höher spielen. Ändern wird sich dadurch auch der Trainerstaff und der Teamname, denn das FU18P wird wieder unter der Leitung eines Leimentaler Vereins geführt. Nehmen sie den Schwung der Rückrunde in die neue Saison mit, werden sie auch in der kommenden Hauptrunde im Herbst erfolgreich sein! Dafür drücken wir dem Team ganz fest die Daumen!

 

Für die FU16I/P waren folgende Spielerinnen in dieser Saison im Einsatz:

Vanessa Hatebur, Michèle Berger, Tabea Klimm, Yen Trang, Sayran Bollhalder, Emma Mehrkens, Ella Rychen, Lorella Manz, Fabienne Burkhard, Lisa Wyniger, Lotta Cueni, Amine Mbeheu, Chanti Mbeheu, Jamie Krettler, Chiara Laplace, Alina Lutishoska, Anouk Berger, Jael Dietler, Jana Schneider, Nyah Degen, Yael Mohler, Belma Dolicanin, Erza Ajdari, Lorisa Zymeri, Aurela Kuci

Trainerstaff: Thomas "Brummi" Brumann, Sarah Wenger, Cindy Brogle, Benj Schwarz